20. Februar 2010 von Bettina Büsser

Plauderfreunde

Meinen es die “Freunde der NZZ” es wirklich freund-lich? In ihrem Newsletter haben sie jetzt ausgeplaudert, die NZZ-Gruppe habe für die Übernahme der Basler Zeitung Medien 80 Millionen Franken geboten, dazu hätte die NZZ-Gruppen Schulden der BZM in der Höhe von 120 Millionen Franken übernommen. Der BZM-Kaufpreis hätte also 200 Millionen betragen (Zwischenfrage: Was haben wohl Tito Tettamanti und Martin Wagner bezahlt?).
Weiter plaudern die “Freunde der NZZ” aus, die NZZ-Gruppe habe im Herbst “mehrere ihrer wertvollsten Liegenschaften in einer Art Auktionsverfahren unter Zeitdruck auf den Markt werfen” wollen, darunter das “Salomon Gessner”-Haus (Gründungshaus der NZZ), das “Conti”-Gebäude an der Dufourstrasse sowie Wohnhäuser an der Seefeldstrasse – “insgesamt im Wert von rund CHF 80 Millionen Franken”.
Die liebe “Freunde” zeigen sich nun erfreut darüber, dass die beiden Vorhaben nicht mehr weiter verfolgt werden. Offen bleibt, ob sich die NZZ-Gruppe und ihr Verwaltungsrat darüber freuen, dass die “Freunde” ihre Freude – und ihre Informationen – öffentlich gemacht haben.

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  1. Martin sagt:

    (Zwischenfrage: Was haben wohl Tito Tettamanti und Martin Wagner bezahlt?).

    Gemäss «Weltwoche» 170 Millionen Franken – das würde passen – das würde von der Grössenordnung her passen.

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