11. März 2002 von Bettina Büsser

“Das ist doch brutales Dumping”

In und um Solothurn tobt ein “Zeitungskrieg” zwischen der “Solothurner Zeitung” und der Espace Media Groupe. Die betroffenen JournalistInnen reagieren gelassener als die Verleger.

“Die ‘Berner Zeitung’ hat der ‘Mittelland Zeitung’ den Krieg erklärt. (…) Dies ist ein Novum in der Geschichte der Schweizer Presse: Ein imperialistisch denkendes Verlagsunternehmen greift eine reputierte und traditionell verankerte Zeitung im Kantonshauptort an. (…) In Tat und Wahrheit sind es klassische Raubrittermethoden?, polterte Peter Wanner, Mehrheitsaktionär der AZ-Gruppe, in diesem Frühsommer im Klartext-Interview (3/2001). Er reagierte damit auf die Ankündigung der Berner Espace Media Groupe (EMG), sie wolle im Kanton Solothurn ein “Solothurner Tagblatt” lancieren. Dies als Antwort auf die “Mittelland Zeitung”, eine Kooperation zwischen “Solothurner Zeitung” (SZ) und “Aargauer Zeitung”.

Seither ist der Ton keineswegs netter geworden. SZ-Verleger Rudolf Rentsch schrieb im Oktober dieses Jahres in einem SZ-Inserat, das “Solothurner Tagblatt” habe ein einziges Ziel, nämlich “die SZ über die kommenden Jahre so zu schwächen, dass sie im Eintopf der BZ landet”. Und SZ-Verlagsleiter Christian Müller doppelte in einem weiteren Inserat nach, diesmal in der Form eines offenen Briefes an den EMG-Verwaltungsratspräsidenten Charles von Graffenried. Müller bezichtigte den Berner Burger der Heuchelei – da sich die “Solothurner Zeitung” geweigert habe, ein “Berner Zeitung”-Kopfblatt zu werden, solle sie nun via “Solothurner Tagblatt” in die Knie gezwungen werden.

“Wir machen eine Zeitung”

Zu diesen Vorwürfen meint Albert P. Stäheli, Verwaltungsratsdelegierter der Berner Zeitung AG, gegenüber KLARTEXT: “Wir sind Unternehmer, aber wir unternehmen keine emotionalen Strafaktionen”. Und: “Ich kommentiere das nicht. Wir machen keinen Krieg, wir machen eine Zeitung.” Ausführlicher äussert sich Christian Müller, SZ-Verlagsleiter und ab 2002 Geschäftsführer der SZ-Herausgeberin Vogt-Schild/Habegger Medien: Die “Solothurner Zeitung” sei von verschiedenen potenziellen Partnern umworben worden, unter anderen von der BTM (der heutigen EMG): “Herr von Graffenried händigte uns ‘vertraulich’ ein Papier aus, aus dem ersichtlich war, dass die SZ entweder ‘freiwillig’ zu einem Kopfblatt der BZ mutieren musste oder dass die BZ andernfalls in Solothurn eine neue, eigenständige Tageszeitung oder zumindest ein BZ-Kopfblatt zu lancieren beabsichtige. Als Angriff gegen die SZ, mit dem leicht erkennbaren Ziel, sie total aus dem Markt zu werfen.?

“… aus reinem Machthunger”

Die SZ entschied sich daraufhin gegen ein Dasein als BZ-Kopfblatt. Und nun sei, so Müller, der angekündigte Angriff mittels “Solothurner Tagblatt” erfolgt – und die EMG greife dafür tief in die Tasche: “Nach unseren Informationen kostet dieser ‘Angriff’ die EMG jährlich mehr als fünf Millionen Franken. Jeder normale Verleger würde ein solches Projekt aufgrund dieser Business-Pläne sofort wieder beerdigen. Da hinter dem Konzeptpapier aber die BTM stand und man das Duo von Graffenried/ Stäheli von früheren Aktionen – etwa vom Berner Anzeigerkrieg – her kennt, musste man damit rechnen, dass das Projekt trotzdem realisiert werden würde. Wirtschaftlichkeit hin oder her, aus reinem Machthunger.”

Tatsächlich liegen KLARTEXT Planungsunterlagen der EMG vor, die für ein BZ-Kopfblatt in Solothurn für die nächsten fünf Jahre mit jährlichen Defiziten von vier bis fünf Millionen Franken rechnen. Albert P. Stäheli allerdings widerspricht: “Das Defizit beträgt für die EMG per Saldo weniger als zwei Millionen im Jahr, darin eingerechnet selbstverständlich auch den positiven Effekt dieser Investitionen in Bezug auf unsere sehr hohen Steuerabgaben bei der ‘Berner Zeitung’.” Auf die Frage, wann das “Solothurner Tagblatt” schwarze Zahlen schreiben werde, erwidert Stäheli, ein einzelner Split müsse nicht den Break-even erreichen: “Eine einzelne Sub-Region kann nie rentabel sein. Man muss es in der Gesamtheit rechnen: Wir wollen im Espace Mittelland insgesamt eine Auflage erreichen, die für nationale Inserenten interessant ist – jede Split-Ausgabe trägt zum Erfolg des Gesamtproduktes etwas bei.” Die EMG betreibe “keinen Expansionskurs um der Expansion willen”, sondern verfolge “eher eine Überlebensstrategie”. Ihr Ziel: “Konsolidierung im Wirtschaftsraum Espace Mittelland zur Gestaltung eines Gesamtangebotes für den nationalen Werbemarkt. Solothurn gehört zu diesem Espace Mittelland.” Und so habe sich – wie andernorts, etwa in Freiburg mit den “Freiburger Nachrichten” die Frage gestellt, “ob wir das mit einer Kooperation machen können oder ob wir auf Konfrontation gehen müssen”. In Freiburg habe die Kooperation geklappt, in Solothurn “leider” nicht. Dabei habe man nicht etwa die “vermessene Absicht”, in Solothurn die Nummer eins zu werden; eine “gute Position Nummer zwei” reiche für den nationalen Werbemarkt aus.

“Klare Vernichtungsstrategie”

Christian Müller mag nicht an diese “Gute Position Nummer zwei”-Strategie glauben. “Es ist eine klare Vernichtungsstrategie”, findet er. “Eine neue Konkurrenz stört uns nicht. Wir hatten nie Angst vor dem Angriff, wohl aber Respekt, weil wir das wirtschaftliche Potenzial der EMG kennen.” Kritisch sei für die SZ mit ihrer Auflage von gut 30’000 Exemplaren, dass nun in ihrem Gebiet 12’000 Gratis-Exemplare des “Solothurner Tagblatts” verteilt würden: “40 Prozent unserer Auflage! Das ist reines Dumping, um den bisherigen Marktteilnehmer ganz aus dem Markt zu werfen. Dasselbe gilt für den Bereich Anzeigen: Das “Solothurner Tagblatt” verkauft Anzeigen nach dem System vier für zwei und offeriert die Todesanzeigen sogar gratis. Das ist brutales Dumping.”

Das Gratis-Angebot findet Albert P. Stäheli “völlig normal”: “Man muss ein neues Produkt zuerst bekannt machen. Die NZZ gibt ihre “NZZ am Sonntag” ebenfalls zuerst gratis ab.” Wann die Gratis-Aktion aufhören wird, kann Stäheli nicht sagen: “Nach unserem Marketingplan werden wir dauernd Promotionsexemplare verteilen. Wir werden den Anteil an Gratisexemplaren so halten, dass die Gesamtauflage – abonnierte und Gratis-Zeitungen zusammen – nie unter 12?000 Exemplare sinkt.” Im Übrigen liege das “Solothurner Tagblatt” schon “weit über unseren Erwartungen”, es seien bereits “mehrere tausend” Schnupperabos und rund 1500 definitive Abos gelöst worden, “ein gewisser Stamm davon sind allerdings Leute, die bisher die ‘Berner Zeitung’ abonniert hatten.”

Im Kampf gegen das “Solothurner Tagblatt” versucht die SZ die Bevölkerung zu mobilisieren, denn, so Müller zu KLARTEXT: “Solothurn ist wirtschaftlich keine verwöhnte Region. Die Vogt-Schild/Habegger Medien AG ist mit etwa 450 Vollzeitstellen wahrscheinlich der grösste Solothurner Betrieb, der noch in Solothurn gemanagt wird. Dieser Betrieb darf nicht auch noch untergehen oder gefressen werden, wie es mit anderen geschehen ist. Das wollten wir den Solothurnern klar machen und so etwas wie eine regionale Solidaritätswelle erzeugen.” Zu diesem Zweck wurden die bereits erwähnten Inserate geschaltet und eine Kleber-Aktion gestartet: Unter dem Titel “Noch mehr Gratiszeitungen? Noch mehr Altpapier?” bietet die SZ Briefkastenaufkleber an, die ein rot durchgestrichenes “Solothurner Tagblatt” zeigen, unter dem “Nein danke!” steht. “Ich habe noch keinen Kleber gesehen und unsere Zeitungsverträger sagen, es habe wenige davon”, kommentiert Albert P. Stäheli die Aktion. Auch in diesem Punkt widerspricht Christian Müller: Es gebe “in den drei mit dem ‘Solothurner Tagblatt’ überschwemmten Gemeinden Solothurn, Zuchwil und Biberist viele Mehrfamilienhäuser, an deren Briefkästen 30 bis 40 Prozent Stop-Kleber zu sehen sind”.

“Gelassener und cooler reagieren”

Wie viele es nun wirklich sind, hat bisher noch niemand gezählt. Fest steht aber, dass die SZ-Redaktion mit dieser Aktion nicht besonders glücklich ist. Sie findet die Reaktion ihres Verlages mit Inseraten, Klebern, offenen Briefen etc. etwas zu heftig: “Wir haben kritisiert, dass man so grobes Geschütz aufgefahren hat”, berichtet ein Redaktionsmitglied. “Die Redaktion hatte das Gefühl, man müsse gelassener und cooler reagieren. Uns gegenüber hat man auf jeden Fall immer betont, wir sollten nicht nervös werden.”

Grund zur Nervosität gab es für die SZ-Redaktion allerdings schon früher. Bevor die Kooperation zwischen SZ und “Aargauer Zeitung” beschlossen wurde, herrschte Unsicherheit – mit wem würde sich die SZ zusammentun und wie würde diese Partnerschaft aussehen? Ein Teil der Redaktion erfuhr dann via Radionachrichten, dass die “Aargauer Zeitung” der künftige Partner sein werde. Und schliesslich brachte und bringt diese Kooperation laufend Veränderungen, unter anderem ein neues Layout.

Vor allem aber wurde die SZ, bisher Mantellieferantin für ihre drei Kopfblätter sowie “Oltner Tagblatt”, “Zofinger Tagblatt” und teilweise “Freiburger Nachrichten”, nun selbst zur Empfängerin eines Mantels. Immerhin, so wird lobend erwähnt, wurde für alle SZ-MitarbeiterInnen, die bisher in der überregionalen Redaktion gearbeitet hatten, eine Lösung gefunden. Niemand wurde entlassen. Zudem sind weiterhin drei RedaktorInnen für den überregionalen Teil zuständig – teils beliefern sie den “Mittelland Zeitung”-Mantel, teils passen sie die Aargauer Berichte an Solothurner Verhältnisse an.

Das ist, gerade der neuen Konkurrenz wegen, sehr wichtig. Die Konkurrenz selbst wurde mit einiger Nervosität erwartet: ?Wir fragten uns, mit welchen Mitteln sich das ‘Solothurner Tagblatt’ zu profilieren versuchen würde – durch aggressiven, boulevardigen Stil oder durch eine klare politische Positionierung”, berichten SZ-MitarbeiterInnen. “Als wir dann sahen, was die RedaktorInnen des ‘Solothurner Tagblatts’ machen, waren wir erleichtert: Sie machen eine saubere, faire Zeitung, quasi eine ‘Solothurner Zeitung’ im Kleinformat. Denn natürlich können sie mit ihren vier Regionalseiten bei weitem nicht so breit berichten wie wir. So sind sie für einen Leser, der nicht gerade extrem Bern-orientiert ist, keine Alternative zur SZ.”

“Wir haben profitiert”

Obwohl nun vier ehemalige SZ-MitarbeiterInnen beim “Solothurner Tagblatt” arbeiten, wird das Verhältnis zwischen den beiden Redaktionen beiderseitig als fair bezeichnet. Feindschaften im journalistischen Alltag machen keinen Sinn, so die pragmatische Haltung. “Auf Verlagsebene mag die Stimmung aggressiv sein, bei uns ist sie es nicht”, lautet ein erstes Fazit. Und auch das zweite ist erfreulich: Konkurrenz belebt nicht nur das Geschäft, sie kann Redaktionen dienlich sein. “Wir haben profitiert”, ist von der SZ-Redaktion zu hören: “Der Verlag hat Geld locker gemacht. Trotz der neuen Mantellösung wurden keine Stellen gestrichen, ja, es wurden sogar zwei neue geschaffen. Man war und ist bereit, Geld auszugeben, um Redaktion und Marketing der SZ zu verstärken. So gesehen, hat sich die Position der Redaktion verbessert.”

“Solothurner Zeitung” erwägt Klage

Wie lange diese Positionsverbesserung anhalten wird und wie lange auf dem Platz Solothurn zwei verschiedene Redaktionen arbeiten werden, weiss momentan noch niemand. Sicher ist, dass sich der Verlag der SZ weiterhin mit allen Mitteln gegen die Konkurrenz aus Bern wehren wird. Angesprochen auf die Gerüchte, nach denen die Vogt-Schild/Habegger Medien die Espace Media Groupe wegen Verstosses gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) einzuklagen erwägen, erwidert Christian Müller: “Wenn Sie mich konkret nach dem UWG fragen: Meine sehr persönliche Meinung ist, dass der Angriff des ‘Solothurner Tagblatts’ tatsächlich gegen das UWG verstösst. Ich bin allerdings kein Jurist, ich bin von Haus aus Journalist. Mein Rechtsempfinden orientiert sich am gesunden Menschenverstand und an einer wohl eher wertkonservativen Moral. Ich glaube an die freie Marktwirtschaft – mit sozialer Verantwortung. Von daher fühle ich mich legitimiert, gegen den Einmarsch der millionenschweren von-Graffenried-Postille mit allen Mitteln zu kämpfen. Allenfalls sogar mit juristischen Mitteln. Herr von Graffenried hat im Berner Anzeigerkrieg ja auch die Gerichte bemüht. Dass er am Schluss vor Bundesgericht eine Abfuhr hinnehmen musste, war sein Problem …”

5. März 2002 von Ursula Dubois

Lohndrückerei

Die GAV-Verhandlungen mit der SRG sind vorläufig gescheitert. Die Radio- und TV-Leute wollen das Schiedsgericht anrufen.

ud. Das Syndikat Schweizer Medienschaffender (SSM) bereitet sich auf einen heissen Sommer vor. Die Verhandlungen um den von der Schweizerischen Rundfunkgesellschaft (SRG) vorzeitig gekündigten Gesamtarbeitsvertrag scheinen endgültig festgefahren. Anlass zu harten Auseinandersetzungen gibt gegenwärtig die Finanzierung der Lohnangleichungen. “Gleicher Lohn für gleiche Arbeit”, fordert die Schweizer Rechtssprechung. Unter diesen Vorzeichen verlangte das SSM in den Verhandlungsrunden für den bis Ende Jahr gültigen GAV eine Anpassung der Gehaltsstruktur an das Prinzip der Lohngleichheit.

Ausstieg aus der Lohnangleichung geplant
Nach mehr als zweijährigen Verhandlungen einigten sich die Sozialpartner damals auf ein neues Lohnsystem. Zu tiefe Löhne sollten dabei im Verlaufe der nächsten fünfeinhalb Jahre sukzessive angehoben werden. Für MitarbeiterInnen mit zu hohen Löhnen galt Besitzstandswahrung. Vertraglich wurde auch festgelegt, dass die sogenannten “Aufholkosten” nicht aus dem Portemonnaie der MitarbeiterInnen bezahlt werden dürften, dass der Ausgleich nicht mit Lohneinsparungen auf Kosten des Personals gehen sollte. Und dies während der gesamten Anpassungsperiode.
Mit der vorzeitigen GAV-Kündigung versucht die SRG, nun auch aus dem Aufholprogramm auszusteigen. In einer ersten Phase der GAV-Neuverhandlungen weigerte sich die SRG-Spitze vorerst, das noch mindestens zwei Jahre dauernde Programm ins neue Vertragswerk zu übernehmen. Angesichts der juristisch eindeutigen Vertragslage blieb dem Zentralratsausschuss am 22. März jedoch nichts anderes übrig, als für eine Weiterführung der Lohnanpassungen zu optieren. Gleichzeitig beschloss das Gremium aber, dass die Mehrkosten aus den “wiederkehrenden Personalkosten” finanziert werden müssten. Damit sind Personaleinsparungen und mehr oder minder verdeckte Lohnkürzungen vorprogrammiert.

SSM droht mit Schiedsgericht
Das will sich das SSM nicht gefallen lassen und gibt sich kämpferisch. “Aus unserer Sicht bricht die SRG den gültigen GAV. In allen Verhandlungen zum geltenden GAV war immer klar, dass die Aufholkosten durch die Mittel der SRG und nicht über Einsparungen bei den Personalkosten zu finanzieren sind”, schreibt das Zentralsekretariat der Hausgewerkschaft des Schweizer Radios und Fernsehens. Und: “Wir gehen vor Gericht!” Die SSM-Verantwortlichen wissen, dass die Frage der Lohngleichheit der Knackpunkt der kommenden Verhandlungen wird. Die SRG hat sich nämlich für das Jahr 2000 die grosse Flexibilisierung des Lohnsystems auf das Banner geschrieben. Das Ziel der SRG-Führung ist klar: Die einzelnen Unternehmenseinheiten sollen künftig ihre Lohnpolitik selber betreiben können. Sie sollen die Freiheit erhalten, nach Landesteilen und Regionen, Medienart und Sparten, kurz: nach Angebot und Nachfrage eigene Verträge auszuhandeln.
Wie die Verleger will die SRG für ihre Radio- und Fernsehsender nur noch einen nationalen Rahmenvertrag (RAV) aushandeln, der von den einzelnen Sendern und Studios nach Gutdünken ausgefüllt werden kann. Wie der Verlegerverband argumentiert die SRG mit dem Lohngefälle innerhalb der Schweiz, mit den unterschiedlichen Einnahmequellen und Finanzen zwischen Deutsch- und Westschweiz, zwischen Radio und Fernsehen. Ob die Rechnung der SRG – d.h. eine Senkung der Gesamtlohnkosten – auf die Art aufgeht, bleibt angesichts der Konkurrenz der neuen TV-Sender auch auf dem Arbeitsmarkt mehr als fraglich. Die möglicherweise sinkenden Löhne in der Westschweiz oder dem Tessin, beim Radio allgemein, werden von den ebenfalls liberalisierten Gehältern auf dem Platz Zürich, lies bei SF DRS, mehr als nur ausgeglichen. Gesamtarbeitsverträge schützen bekanntlich nicht nur die unteren Löhne, mit ihrer Klassierung der Löhne dämpfen sie klar die Inflation der oberen Gehälter.

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